Unsere Wanderung nach Castelluccio
Eine gute Stunde von unserem B&B in Tortoreto sind wir hinauf zur Forca di presta gefahren. Von hier aus beginnt eine circa zweistündige Wanderung entlang der Linsenfelder auf dem Hochplateau unterhalb von Castelluccio. Anfang Juli bietet sich hier alljährlich ein wunderbares Bild der blühenden Linsen. Der Weg ist gut und einfach zu gehen, ständig mit einem Blick auf das Bergdorf. 2016 wurde es bei einem schweren Erdbeben fast vollständig zerstört. Seit dem wird an dem Wiederaufbau gearbeitet.
Unterhalb des Dorfes wurde ein provisorisches Gebäude errichtet in dem sich einige Ristorante befinden. Die Anlage wurde sorgsam der Umgebung angepasst, die Bewirtung ist in allen Lokalen ausgezeichnet und wir freuen uns jedes Mal wieder auf die Einkehr.
Galerie
Wanderung im Herbst 2025 von Intermesoli nach Pietracamela
Unterhalb des gewaltigen Gebirgsmassiv des Corno Grande liegt das kleine, beschauliche Dorf Intermesoli. Ein paar Häuser, eine Kirche und das Ristoro Venacquaro. Vom Parkplatz am Ristoro gehen wir einen Pfad durch den Wald hinauf nach Pietracamela. Natürlich haben wir vorher der Wirtin gesagt dass wir nach der gut zweistündigen Wanderung hier zu Mittag ihre abruzzesischen Köstlichkeiten genießen wollen. Gut zweihundert Höhenmeter sind zu überwinden, dann erreichen wir das alte Gebirgsdorf Pietracamela. Die letzten Meter gehen wir einen Kreuzgang in die Ortsmitte hinein und kommen dann auf die Straße die hinauf führt zu den Prati di Tivo. Wir genießen aber in einer Bar an der Straße ein kühles Moretti und gehen dann den gleichen Weg wieder zurück nach Intermesoli. Jetzt, nach der angenehmen Wanderung lassen wir uns im Garten des Venacquaro nieder. Antipasti, Primi und Secondi werden uns nun serviert und bei einem guten Glas Wein fühlen wir uns hier wie zu Hause.
Mit dem Rad um den Lago di Campotosto
Frühling am Lago, keine Touristen, kein Lärm, die Sonne wärmt uns auf unserer Fahrt um den Lago di Campotosto. Der Stausee ist der größte Wasserspeicher der Region. Außer ein paar freilaufenden Kühen und Pferden treffen wir hier niemanden. Leider ist auch diese Gegend von dem Erdbeben 2016 schwer getroffen worden. So bleibt uns nur die Bar Ristorante Serena für die Einkehr. Aber es lohnt sich, gute Küche und freundliche Menschen erwarten uns in dem gemütlichen Lokal.
Frühjahr im Maiella
Man glaubt es kaum, im Tal blühen die Blumen bei warmen 22 Grad. Nur etwa 60 Kilometer von Tortoreto aus fahren wir am frühen Morgen die Passstraße hinauf zum Blockhaus. Die Sicht ist grandios, Pescara, das blaue Meer und wir stehen mit unseren "Brettln" am Lift. Vormittag auf der Piste, a pranzo al mare.
Aber Heute bleiben wir oben, im Majelletta WE FOOD fühlen wir uns wie in einer bewirteten Hütte in Bayern oder Österreich. Eine gute Brotzeit, Vino Rosso und ein Platz vor der Hüttn. Die Maiella ist das schneesicherste Skigebiet südlich der Alpen und auch in der übrigen Zeit gibt es viele schöne Wanderwege rund um den Monte Amaro
Cento Fonti
In Cesacastina, nach einer Autofahrt von gut einer Stunde erreichen wir den Wanderweg zu den Cento Fonti (hundert Wasserfälle). Der Aufstieg ist etwas anstrengend, das Ziel spektakulär. Ein Gebirgsbach sucht sich den Weg über Felsplatten über viele Kilometer hinunter ins Tal. Die Tiefe des Wassers beträgt nur ein paar Zentimeter, so erwärmt es die Sonne an heissen Tagen auf über 20 Grad. In einigen Gumpen kann man hier wunderbar baden und den Blick auf den Corno Grande genießen. Es gibt hier zwar keine Einkehrmöglichkeit, aber unsere mitgebrachte Brotzeit genießen wir in vollen Zügen. Ein wichtiger Hinweis, sollten sie ihren Hund mit auf diese Wanderung nehmen, lassen sie ihn nicht von der Leine. Die Felsplatten, über die das Wasser läuft sind sehr rutschig, ein falscher Tritt kann tödlich sein. Natürlich versuchen auch wir Menschen nicht über die Felsplatten zu gehen.

Lago di Pilato
Wir parken unser Auto in Forca di Presta, kurz vor der Grenze Marche/Umbria. Ein steiler Weg führt uns gut zwei Stunden hinauf zum Bivacco Tito Zilioli. Von dort aus kann man über einen Grad nach Castelluccio gehen oder hinunter zum Lago di Pilato. Der Sage nach soll sich hier Pilatus seine blutigen Hände gewaschen haben nachdem er Jesus zum Tode verurteilt hatte. Der wahre Grund sind etwa zwei Millimeter große Garnelen die im Juli das Wasser für kurze Zeit blutrot verfärben. Ob über den Grad oder am Lago vorbei, es sind immer etwa acht Stunden Gehzeit bis Castelluccio. Ein wichtiger Hinweis, es gibt keine Quellen, also kein Trinkwasser. Drei Liter Wasser empfehle ich mitzunehmen. Noch wichtiger, schon das Berühren des Seewassers ist strengstens verboten, zum Schutz der nur hier vorkommenden Garnelen.
Monte Camicia
Der Monte Camicia ragt an der Grenze der Provinzen Teramo und L`Aquila aus der Bergkette des Gran Sasso d`Italia heraus.
Ausgangspunkt unserer Wanderung ist neben dem Ristoro Mucciante am Ende der Straße. Wegweiser führen uns sicher in circa zwei Stunden auf den Gipfel. Gemsen begleiten uns im oberen Bereich des Weges. Spielerisch springen sie in sicherer Entfernung an uns vorbei. Kurz vor dem Gipfel haben wir einen genialen Blick auf die Adria. Mutige können sich bis zur Kante trauen (bei Windstille) und viele hunderte Meter senkrecht in das Tal hinunterschauen. Zurück am Ristoro Mucciante werden wir dann für unsere Anstrengung belohnt. Wir holen Salsiccia, Fleisch, Brot und Vino aus dem Ristoro. An bereitgestellten Grills stehen wir dann mit unserem Grillgut, eine Flasche Moretti in der Hand und blicken hinauf zum Monte Camicia
Eine Kanufahrt auf dem Tirino
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Der Tirino ist einer saubersten Flüsse Europas. Er fließt durch das Valle del Tirino hinaus in Richtung Pescara. Der Fluss wird durch unterirdische Quellen im Fluss gespeist, seine Temperatur beträgt ganzjährig 10 Grad. Zu empfehlen ist eine geführte Kanufahrt auf der man viele interessante Geschichten zum Fluss und der Gegend erzählt bekommt. Anschließend lohnt sich ein Besuch im Ristorante san Martino, Flusskrebs mit frischer Pasta.
Trabocco
Mit dem Radl unterwegs
In Ortona parken wir unser Auto und mieten uns bei Green Road Bike die Fahrräder. Dann geht es auf der stillgelegten Bahstrecke südwärts. Direkt am Meer geht es auf dem gepflegten Radweg durch Tunnels, vorbei an vielen Einkehrmöglichkeiten. Wir haben vorher einen Tisch bestellt, im Trabocco Sasso della Cajana. Natürlich gibt es noch einige andere Trabocci die ihr Menü anbieten. Empfehlen kann ich genauso das Punta Cavalluccio, genießen Sie das gute Essen und die Position
Vino Pasta e Krimi
Moretti e Peroni, die beiden Poliziotti aus Teramo.
Mein Freund Rinaldo Talamonti und ich haben in München und Umgebung in mehreren kulinarischen Lesungen mein erstes Buch "La Promozione" vorgestellt. Rinaldo, der jahrelang in München das Lokal buon Gusto führte bereitete für die Pause eine Amatriciana vor. Natürlich begleitete ein Montepulciano die köstliche Pasta. Meine Einnahmen aus den Lesungen und vom Verkauf meiner Bücher spendete ich einer Familie in Amatrice die durch das Erdbeben alles verloren hatte.
6 Wanderungen auf den Spuren von La Promozione bringen Sie zu den Schauplätzen der Geschichte.
Im zweiten Krimi können Sie in 7 Wanderungen auf den Spuren von Moretti und Peroni die Landschaft und die Küche genießen.


Natürlich sind auch im dritten Fall die Schauplätze nicht erfunden und die Einkehrmöglichkeiten ... Sie werden es genießen.










































